Interview mit Marlene

Comment

Interview mit Marlene

by Marlene Albrecht, POP UP YOGA Lehrerin

Was bedeutet Yoga für dich? 
Yoga ist für mich eine Energiequelle und Ort der Stille zugleich. Seit einigen Jahren begleitet mich Yoga auf meinem Weg. Wie ein Schatten manchmal besser, manchmal weniger gut ersichtlich, doch stets bei mir. Es befreit, beruhigt und begeistert mich immer wieder auf die Matte zurückzukommen und voll im Hier und Jetzt zu sein. Doch Yoga ist für mich viel mehr, als nur eine Reihe von Asanas. Yoga bringt meinen Körper in Balance und beruhigt meinen Geist im alltäglichen Leben und hilft mir so, auch in hektischen Zeiten zurück zu mir zu finden.

Was hast du schon Unglaubliches während dem Unterrichten erlebt?
Dass grösste Geschenk, was ich als Yogalehrer bekommen kann, sind die strahlenden Gesichter nach einer Yogastunde oder eine Umarmung. Zu sehen, dass meine Gefühle und Gedanken angekommen sind und jemandem Gefallen hat, ist für mich einfach nur wunderschön.

Yoga & Meditition mit Marlene auf der wunderschönen Dachterrasse des schwarzencafé / LUMA Westbau.

Yoga & Meditition mit Marlene auf der wunderschönen Dachterrasse des schwarzencafé / LUMA Westbau.

Was ist eine Pose, die dich lange Mühe gekostet hat?
Dancer Pose (natarajasana). Mir fallen Balance Poses häufig schwer und sobald ich nicht ein Schritt nach dem Anderen gehe, verliere ich die Spannung und somit auch die Pose.

20160709-DSC_2068Pop Up Yoga.jpeg

Wie hat Yoga deinen Alltag verändert, also wie praktizierst du Yoga im Alltag?
Yoga hat mich insofern verändert, dass ich gelassener geworden bin. Ich denke, ich sehe heute viele Dinge mit etwas mehr Abstand und versuche nicht gleich zu urteilen. Ich mache weniger den heutigen Tag abhängig von Morgen und geniesse stattdessen den Moment.

Brauchst du neben deiner Yogamatte noch andere Gadgets / Props in deiner eigenen Yogapraxis?
Ja!! Ich liebe Props und habe meistens einen Block zu meiner Seite. Auch habe ich einen Korkball, der Wunder bewirkt wenn ich verspannt bin (Achtung, er hat bei mir auch schon zu Tränen geführt). Natürlich auch nicht fehlen darf meine Augenmaske von POP UP YOGA für das entspannteste, tiefste Shavasana…

Im Tierreich: was wärst du für ein Tier?
Ich weiss wohl nicht, was ich für ein Tier wäre, aber wenn ich wählen könnte, würde ich wahrscheinlich ein Vogel sein. Sich frei und endlos weit bewegen zu können und einen Überblick über so Vieles zu haben, scheint mir sehr interessant.

marlene_schwarzescafé1

Nächste Stunden mit Marlene
- Mo 29. Mai, 19.30 Uhr, Yoga Flow & Meditation im schwarzescafé / LUMA Westbau
- Di 30. Mai, 20 Uhr, Yoga Flow im Collab

Comment

Interview with  Deddou

Comment

Interview with Deddou

Meet Yoga Teacher & Founder POP UP YOGA

Deddou Burkhard

Wann hast du entschieden, dass du Yogalehrerin werden möchtest?
Hahah.. Ja, dies war tatsächlich kein Entscheid von heute auf Morgen. Ich hatte schon immer den Wunsch Menschen um mich herum zu mehr Wohlbefinden und Zufriedenheit zu führen. Wie ich dies verwirklichen wollte, war mir lange nicht bewusst. Selbst nach dem ich in New York mein erstes Yoga Teacher Training absolviert hatte, war ich mir noch nicht sicher, ob ich jemals selbst unterrichten werde oder einfach das Gelernte in mein eigenes Leben integriere. Zurück in der Schweiz kam dann der Stein doch ins Rollen und irgendwann stand ich plötzlich vor ganz vielen Yogi-Augen und war am unterrichten.

IMG_0876.jpg

Wie kam es zu der Idee POP UP YOGA zu gründen?
Ich wollte von Anfang an Menschen inspirieren aus dem monotonen Alltag auszubrechen und voller Energie ins Leben einzutauchen. Deshalb war es mir ein Anliegen die Philosophie des Yogas hinaus aus dem Studio, hinein ins tägliche Leben zu bringen. Mit POP UP YOGA kann ich genau das erreichen und wir rollen unsere Matten mal auf einer Dachterrasse, in einer Kunstgalerie, in einem Club oder in einem Garten aus.

Was löst Yoga in dir aus, warum ist es dir so wichtig?
Yoga ist für mich eine Lebenseinstellung und gibt mir verschiedene Werkzeuge, um besser auf meinen Körper zu hören, meine reaktiven Verhaltensmuster zu erkennen und bewusst mit meinen Mitmenschen und Umfeld umzugehen. Es regt mich immer wieder an über mich und das Leben nachzudenken. Ganz konkret ist es mein ständiger Begleiter und Lehrer im Alltag, und seit einiger Zeit Beruf, Hobby und Leidenschaft.

Warum würdest du jemandem empfehlen selber Yoga auszuprobieren?
Yoga MUSS man selbst ausprobieren. Man kann nicht nur darüber lesen, man muss es erfahren. Danach kann man sich ein Bild darüber machen. Ich empfehle es allen, die mehr als nur eine Sportaktivität suchen. Denn Yoga gibt Denkanstösse, löst Stress, erdet, zeigt Grenzen auf, bringt Erfolgserlebnisse und hält Körper und Geist fit und jung.

Wie definiert sich für dich Gesundheit? Ernährst du dich speziell?
Gesundheit bedeutet, dass ich mich in meiner eigenen Haut wohl fühle und Energie und Ausdauer für den Tag habe. Gesundheit bedeutet Bewegungsfreiheit und eine funkelnde Ausstrahlung J Ich ernähre mich bewusst, versuche auf meinen Körper zu hören und mich ausgeglichen und vielseitig zu ernähren. Seit bald 5 Jahren ernähre ich mich vegetarisch und zur Zeit auch glutenfrei. Dies ist zwar nicht immer einfach, schenkt mir jedoch viel Energie und ein angenehmes Bauchgefühl.


Warum ist Nachhaltigkeit ein wichtiger Begriff für dich?
Weil ich versuche bewusst zu leben und zu handeln. Es ist mir wichtig, mir Gedanken über die Konsequenzen meiner Handlungen zu machen und ich möchte dabei so wenig „Leid“ wie möglich verursachen. Nachhaltig bedeutet auch nicht gleich jedem Trend blind nachzueifern, sondern authentisch zu leben und zu konsumieren. Nachhaltig versuche ich insbesondere in meinem Alltag zu handeln, indem ich meinen Konsum etwas einschränke, auf Verpackungen, Herkunftsland, bio-labels und Jahreszeiten achte. Ich bin nicht perfekt und 100% konsequent, denn ja, ich fliege auch sehr gerne mal mit einem Langstreckenflug in den Süden. Trotzdem versuche ich bewusst zu leben und zu entscheiden.

Wer inspiriert dich? Wo schöpfst du deine Kraft?
Menschen um mich herum inspirieren mich: ihre Bewegungen, ihre Art und Weise sich auszudrücken, ihre Gestiken, ihre Denkensweisen und insbesondere ihre Geschichten. Auch Musik, Bilder und Filme inspirieren mich jeden Tag aufs Neue. In meiner Yogapraxis mag ich es zu Beginn die Augen zu schliessen, meine Atmung zu vertiefen und mich dann aus dieser Ruhe heraus zu bewegen. So entstehen die kreativsten Yogalektionen und Ideen. Je ruhiger mein Umfeld und somit auch meine Gedanken werden, desto kreativer werde ich. In der Ruhe, der Natur schöpfe ich auch Kraft.

Zum Teil gehe ich alleine in ein Yoga- Retreat in den Hügeln vom südlichen Portugal oder in ein kleines Chalet in der Nähe von Luzern, geniesse ein paar Tage in der Natur in kompletter Ruhe, mit Yoga, gutem Essen und einem guten Buch.

Worauf freust Du Dich im Sommer?
Ich freue mich enorm darauf ab Juni wieder draussen Yoga auf der Dachterrasse unter freiem Himmel zu unterrichten. Es ist ein unglaubliches Gefühl bei Sonnenuntergang mit Vogelgezwitscher im Hintergrund eine Yogalektion zu leiten. Man sieht die Verwandlung in den Gesichtern der Teilnehmer. Es ist ein ganz spezielles Erlebnis und am Ende der Lektion strahlen ganz viele Gesichter zu den letzten Sonnenstrahlen des Tages.

IMG_6365.JPG

Comment

Theme of the month: Yamas

Comment

Theme of the month: Yamas

Each month we have a special theme for all our POP UP YOGA classes. For the month of May the theme is: Exploring Yamas. The following text is a profound and might be a bit tricky to understand, if you are not familiar with the philosophy of Yoga covered in the Yoga Sutras. Give it a try anyway.. at the end of the article our latest Yoga Playlist is waiting for you as a goodie :)

The 5 Yamas in Patanjali's Yoga Sutra 2.30

Yamas: Non-injury or non-harming (ahimsa), truthfulness (satya), abstention from stealing (asteya), mindful use of sexual energy (brahmacharya), and non-possessiveness or non-grasping with the senses (aparigraha) are the five yamas, or codes of self-regulation or restraint, and are the first of the eight steps of Yoga.

*ahimsa satya asteya brahmacharya aparigraha yama*

  • ahimsa = non-violence, non-harming, non-injury
  • satya = truthfulness, honesty
  • asteya = non-stealing, abstention from theft
  • brahmacharya = continence, being mindful of your sexual energy
  • aparigraha = non-possessiveness, non-holding through senses, non-greed, non-grasping, non-indulgence, non-acquisitiveness

Building relationship with the world: It should be self evident that having a good relationship with the world and other people is imperative if we wish to sit for meditation and experience the depths of Self-realization. The five Yamas are a means of building that relationship.

Actions, speech, and thoughts: It is easy to mistakenly lump these three together, as if they are one concept. Actually, they are three separate practices, which work together intimately. To cultivate self-awareness or mindfulness of actions, speech, and thoughts as separate entities is very important. Witness your actions as an independent practice, though related to the others. Witness your speech as an independent practice, though related to the others. Witness your thoughts as an independent practice, though related to the others.

  • Actions: The first level of self-awareness and self-regulation is that of actions in the external world. Each of the Yamas are consciously cultivated at the level of actions. By mindfulness and self-awareness, you see when your actions are contrary to the Yamas, and you can counter that by noting that the action is not useful, and acting more in line with the Yamas.
  • Speech: Self-awareness and self-regulation of each of the Yamas are also consciously cultivated at the level of speech. By mindfulness and self-awareness, you see when your speech is contrary to the Yamas, and you can counter that by noting that the speech is not useful, and speaking more in line with the Yamas.
  • Thoughts: The subtlest level of self-awareness and self-regulation is that of thought in the inner world. Each of the Yamas are consciously cultivated at the level of thought. By mindfulness and self-awareness, you see when your thoughts are contrary to the Yamas, and you can counter that by noting that the thought is not useful, and promoting positive thoughts that are more in line with the Yamas.

Coloring or klishta: It is extremely important to understand the subtler context of the coloring (klishta, 2.3, 2.4) involved with the Yamas. While we are surely wanting to practice the Yamas in their more obvious worldly sense, the part that is ultimately most important is the coloring or klishta qualities of the subtle mental traces, or samskaras in the karmashaya (2.12), as these form the veil (1.4) that blocks the direct experience of the center of consciousness (1.3). It is not that "I" am violent or non-violent, truthful or non-truthful, etc. Rather, it is the thought patterns deep in the basement of the mind (chitta), which have been colored in some way (2.4). These colorings are dealt with in their gross (2.1-2.9) and subtle (2.10-2.11) levels.

In conclusion: The better your relationship with the world and other people, and the more you have lovingly trained yourself through the Yamas, then the more naturally will come the other steps to meditation and higher experience. Your daily practice and meditation can then, in turn, enhance the way you relate with the world and with yourself. In this way, all of the rungs, or limbs of Yoga work together. 

Source: www.swamij.com/yoga-sutras-23034.htm#2.30

Comment

Satya: one of the 5 Yamas

Comment

Satya: one of the 5 Yamas

Satya = truthfulness

Satya, one of the 5 Yamas of Patanjali's Yoga Sutras, means truthfulness. In Yoga I ask myself often, how can I move and explore truthfully the person I am today? How can I use my yoga practice to step out of my everyday world and honestly meet myself? When I move through the asanas and breath I peel away layer by layer to re-discover my truth.

Who are you today? What is your truth and how do you live truthfully?

Explore all the 5 yamas with us this month & join our classes: www.popupyoga.ch

Autor: Deddou Yoga teacher & founder POP UP YOGA

Comment

Final thoughts: What is yoga?

Comment

Final thoughts: What is yoga?

Consciousness, asana, headstand or deep breathing .. - is this yoga?

During the month of April we have been addressing the question: "What is yoga?" in our POP UP YOGA classes. It is a deeply personal question and a question with many personal answers. Nevertheless it is crucial to ponder on this subject for a while, since yoga is about consciousness and awareness - so how can we practice somthing without actually thinking about what we are practicing and for what reasons?

Deeply inspired by the many essays and definitions of the participants of the 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017 (some of them were published on this blog), I took my time thinking about my personal answer to this immense question. It is not an easy one to answer, yet very simple. "Yoga is the union of the individual consciousness with the infinite / universal consciousness". This definition can be very abstract for some, here are alternative definitions:

Yoga means meeting, joining together, union.

Yoga is when the strands of the mind tie together.

Yoga means to attain what was previously unattainable

Yoga also means acting in such a way that all of our attention is directed towards the activity in which we are currently engaged.

Yoga is another word for being one with the divine – to feel harmony with that higher power

Yoga is the ability to direct the mind without distraction or interruption

Definition of yoga in Patanjali's Yoga Sutra 1.2.  - yogash chitta vritti nirodhah: Yoga is the control (nirodhah, regulation, stilling, quieting) of the modifications (gross and subtle thought patterns) of the mind field.

We could also define yoga as the 8-step path towards enlightenment. In this definition yoga is the way AND the goal.

The yoga you learn in a yoga class

But let's break it down to a more tangiable definition of yoga. The question I ask myself as a teacher is: What kind of experience do I want to provide to students attending my class? How do I choose to translate the meaning of yoga into the 60 - 90 minutes "asana" class we spend together?

In general terms I always want students to connect with their "Anamaya Kosha" or their outer shell, which is their body. I want them to tune in and go into the feeling body, where they can reconnect with themselves. So it can be that I choose a specific pose, like headstand for this purpose. But the purpose is not to be able to do a beautiful headstand. The goal is to reconnect, to feel, to experience yourself in a new situation where up is down and the floor is the ceiling.

To then go deeper we add conscious breath which serves as a bridge to the mind and emotions. In this way yoga becomes a holistic practice where we find wholeness & harmony through integrating our body, breath and our mind. In a next step we then want to still the mind and travel to a peaceful quietness within.

You gotta do it!

I could go on and on about "what yoga is", there is so much to say. But in conclusion I would like to state that you have to do it, to feel it and understand parts of it.  And then you practice, you chance and you refine your definition of yoga bit by bit. And let me tell you: the path of yoga is an interesting one.. so what are you waiting for?

Autor: Deddou Burkhard, Yoga Teacher & Founder POP UP YOGA

 
IMG_5682.JPG
 

Comment

Get to know Debora

Comment

Get to know Debora

Meet our POP UP YOGA teacher Debora

by Debora Menet, teaching POP UP YOGA on Thursday 7.30 - 9pm

Was bedeutet Yoga für dich?
Yoga bedeutet für mich, meine Aufmerksamkeit voll und ganz auf eine Sache zu richten und mich auf den Moment, das Hier und Jetzt zu fokussieren. Für einen Moment den hektischen Alltag anzuhalten und mich aus der Routine von all den Sachen, die ich machen muss, herauszunehmen und mich mit Hilfe der Atmung oder Asanas wieder zu erden und neue Energie zu tanken, das ist Yoga für mich.

Ich geniesse es, mich während einer geführten Yogastunde nur darauf zu konzentrieren, wo mein linkes Bein als nächstes hin muss und was mein rechter Arm dabei macht und wie sich das Ganze in meinem Körper anfühlt.  Wenn mir das gelingt, bin ich im Hier und Jetzt angekommen.

Was hast du schon Unglaubliches während dem Unterrichten erlebt?
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Yogastunde bei POP UP YOGA. Ich war sehr nervös obwohl ich die Stunde gut vorbereitet hatte und auch nicht zum ersten Mal unterrichtete. Mit Deddou hatte ich im Vorfeld besprochen, dass ich meine Stunden auf Deutsch mache. Und dann sprachen zwei Drittel der Teilnehmerinnen an diesem Abend kein Deutsch. Im ersten Moment habe ich gedacht, dass ich die Stunde nie im Leben machen kann, da mir spontan nicht alle Ausdrücke auf Englisch einfallen würden. Und dann habe ich ein paar Mal tief durchgeatmet und angefangen auf Englisch zu unterrichten. Und erstaunlicherweise ist es trotz Nervosität ganz gut gelaufen und wenn ich mal den Namen einer Pose auf Englisch nicht wusste, haben mir die Teilnehmerinnen weitergeholfen. Es war im Nachhinein betrachtet ein gelungener Auftakt für meine Yogalehrer-Tätigkeit bei POP UP YOGA und ich bin froh, dass ich gleich zu Beginn diese Herausforderung zu meistern hatte.

debora_pose

Welche Pose hat die dich lange Mühe gekostet?
Ich übe immer noch an den Armbalances. Seit ich einmal gefallen bin, fehlt mir das Vertrauen in meine Balance und Kraft.

Wie hat Yoga deinen Alltag verändert, also wie praktizierst du Yoga im Alltag?
Auch heute, nach all den Jahren mit Yoga-Erfahrung passiert es mir noch, dass ich zu viele Sachen auf einmal machen will und bei keiner davon richtig fokussiert bin. In solchen Momenten, wenn mal wieder auf dem Herd etwas anbrennt, weil ich gleichzeitig koche, Mails beantworte, Wäsche wasche, telefoniere und die Nachrichten schaue, sage ich mir: wenn ich koche, dann koche ich. Wenn ich telefoniere, dann telefoniere ich, und so weiter. Und sofort merke ich, wie sich meine Gedanken beruhigen, der Stress vergeht und ich konzentriert eine Sache nach der anderen erledigen kann. Das ist für mich „Yoga off the mat“ und eine grosse Hilfestellung, wenn es im Alltag mal wieder etwas hektischer zu und her geht.

Brauchst du neben deiner Yogamatte noch andere Gadgets / Props in deiner eigenen Yogapraxis?
Zuhause setze ich manchmal Blöcke und Straps ein, um tiefer in die Posen und Stretches zu kommen. Seit kurzem habe ich ein FeetUp, ein super Hilfsmittel um schonend Kopfstand und andere Umkehrhaltungen zu üben.

Im Tierreich: was wärst du für ein Tier?
Ich wäre gerne ein Adler, der ruhig und kraftvoll durch die Luft schwebt und alles aus einer gewissen Distanz genau beobachtet.

Nächste Stunden mit Debora
- DO 4. Mai, 19.30 Uhr, Yoga Flow im LADY's FIRST design hotel
- SA 13. Mai, 9.30 Uhr, Yoga Flow im Herman's Wohnzimmer
- DO 18. Mai, 19.30 Uhr, Yoga Flow im LADY's FIRST design hotel

Comment

Machst du Yoga oder Yoga?

1 Comment

Machst du Yoga oder Yoga?

Meine Definition von Yoga

Bianca Frey, Teilnehmerin am 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

Ah, du machst Yoga! Das ist doch: „Halsbrecherisch, etwas rumliegen, Dauerdehnen, Hausfrauenaerobic, statisch, hipster Zeugs, superspirituell“! Was habe ich schon alles für Reaktionen gehört. Irgendwie scheint jeder Nicht-Yogi, genau zu wissen, was Yoga ist. Doch das es von Männern entwickelt wurde, ist beispielsweise vieler meiner männlichen Kollegen gar nicht bewusst. Anno Domini war es Frauen nämlich untersagt, Yoga zu praktizieren. Also, was ist denn nun eigentlich Yoga?

Etwas poetisch erklärt:

Hinter Yoga steckt weit mehr als nur ein paar schicke Posen und etwas Dehnen, bis du bei den Zehenspitzen angelangt bist! Für mich ist es kein Sport, sondern eine Lebenseinstellung mit dem Ziel, Geist, Körper und Seele zu vereinen. Ein persönlicher Weg zur Verbundenheit mit allem und nichts.

Die Asanas (Körperdisziplin) sind ein Puzzleteil von vielen. Es geht auch um Moral und Ethik oder um Selbstdisziplin und Loslassen. Dies äussert sich zum Beispiel in einer Pose halten, im bewussten Übergang zur nächsten, im kontrollierten Atmen oder beim Meditieren. Kann ich meine Gedanken anhalten, loslassen? Für was denke ich überhaupt? Was passiert, wenn ich anders atme? Spanne ich alles an, was angespannt sein soll? Sind meine Schultern locker? Welches Chakra öffne ich gerade? Am Schluss geht es immer um das Bewusste wahrnehmen. Was passiert genau in meinem Körper und wo? Was geschieht in meinem Geist? Was nehme ich wahr und kann ich es annehmen oder will ich etwas daran ändern? Muss immer etwas geschehen?

... und warum sagen wir im Yoga Namasté?

Und was sollen eigentlich diese Handzeichen? Namasté?! Wieso und wann genau machen wir das? Zugegeben, ich war etwas enttäuscht, als ich kein einziges Mal in Kerala auf der Strasse Namasté gehört habe, umso mehr, als mich die Haushälterin in unserem B&B verwirrt ansah, als ich sie so grüsste. Ja ich war in Indien und ja, es ist keine gängige Grussformel für den Alltag. Live und vor Ort erlebte ich es dann aber doch noch – du kannst dir vorstellen wo? Genau, im Yoga!
Die Handstellung (Mudra), die wir beim Namasté ausüben, nennt sich Anjali Mudra. Aus dem Sanskrit übersetzt heisst es in etwa «sich selber darbieten». «Nama» bedeutet verbeugen, «as» heisst ich und «te» du. Ich verbeuge mich vor dir oder frei übersetzt: „Das Göttliche in mir grüsst das Göttliche in Dir“. Ja und so nimmt das Wort sowie der gebetsähnliche Surya Namaskar (Sonnengruss) in meiner Welt jetzt einen ganz neuen Platz ein.

Persönlich hat mich Yoga in all seinen Fassetten so fasziniert, dass ich mich für die Teacher Ausbildung eingeschrieben habe, um eben alle diese Disziplinen zu erlernen. Sie bewusst auszuüben, zu verinnerlichen, in den Alltag zu integrieren, um eigentlich „am Schluss“ die völlige Ruhe des Geistes zu erzielen, da wir in unserem Sein heute einfach unheimlich viel Bewegung haben.

In diesem Sinne, einen spannenden Weg!

by Bianca Frey, Teilnehmerin am 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

der spannende Yogaweg (Foto von Bianca Frey)

der spannende Yogaweg (Foto von Bianca Frey)

1 Comment

Meine Definition von Yoga

Comment

Meine Definition von Yoga

Mein Yoga

von Susen Gehle, Yogalehrerin und Teilnehmerin am 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

Bisher hätte ich wahrscheinlich geantwortet, dass Yoga ein Übungssystem und Teil einer ganzheitlichen, mehr als 5000 Jahre alten indischen Philosophie ist. Dass durch Yoga die „Vereinigung von Körper, Geist und Seele“ durch Körperübungen, Meditation undachtsames Handeln erreicht werden soll. Dass Yoga dabei helfen kann, sein Leben zu verbessern, sich selbst besser kennenzulernen und sich bis zur Selbstverwirklichung weiterzuentwickeln.  Ich hätte wohl auch darüber gesprochen, dass die westliche Welt oft den Fokus zu sehr auf den Körper und die Asanas legt und vieles, was hinter dem großen Begriff steckt, außer Acht lässt.

Nun, falsch ist das sicher auch jetzt nicht. Aber in den letzten 6 Tagen habe ich dank dem „Life changing Yogance Intensive Course“ verstanden, was im Kern dahinter steckt. Oder besser: ich habe es ERFAHREN. Und zwar bei einer Form von Yoga, die noch nicht einmal das traditionelle Yoga übt. Bei einer Form, die viel freier ist, als die üblichen Yoga-Asana. Letztendlich bedeutet Yoga nichts anderes als Befreiung.

Befreiung des Geistes von sämtlichen Konventionen. Befreiung von Mustern, Konzepten und Begrenzungen. Und schließlich die Vereinigung mit sich selbst.
Mit anderen Worten: Ganz bei sich selbst ankommen, sich erkennen und dann sein wahres Selbst leben – das ist Yoga.

Je näher wir uns dabei kommen, desto näher kommen wir bei unserem Kern/ Gott/ dem Universum/ unserer inneren Kraft – wie auch immer man es für sich nennen möchte – an.
Und je näher wir dieser inneren Kraft kommen, desto mehr Kraft haben wir für uns und unser Umfeld. Unser Licht strahlt und hilft anderen Lichtern zu erstrahlen. Und vielleicht erkennen wir sogar irgendwann, dass wir alle eins sind.

Ein Universum, ein Selbst, ein Licht.

Am Ende jeder Stunde grüßen wir dieses Licht mit einem Namasté – was soviel bedeutet wie „das Göttliche in mir grüßt das Göttliche in dir!“ Das heißt, es ist eine Geste der Gleichheit.

Ist Yoga nicht einfach wunderschön!?

Comment

Get to know Ciara

Comment

Get to know Ciara

Meet POP UP YOGA Teacher Ciara

by Ciara Collins-Atkins, teaching POP UP YOGA on Saturday morning 9.30 - 11am and monthly Yin Yoga

What does yoga mean to you? Please share your personal definition of yoga.
For me yoga is a sacred, spiritual, creative practise. It is where I come home to my true self time and time again.

Please share the most incredible/ unbelievable things that happened to you while teaching yoga?
I can't think of one thing but often, when I teach yoga something incredible happens during the silence and stillness of savasana; I'm not sure how, but time seems to stop for a moment and I feel everything settle. In that moment all of our different stories are forgotten and as the class rests together there is a sense of unity; it is a privilege to witness. 

Do you have a yoga pose that has always cost you a lot of work?
One pose that is a constant challenge for me is revolved triangle. I love triangle but as soon as it revolves I lose all sense of where to place my body! I think this is partly due to my curvy spine. Each time I do this pose in a class or private practise I am reminded that I am an eternal student and that I have so much to learn about my body and yoga.

Has yoga changed your everyday life – how?
Yoga has changed my daily life hugely. I suffered from depression in the past and yoga is one thing that supported me in overcoming the symptoms and understanding the root cause. Now yoga is a daily practise through which I check in with myself, care for myself and tune in to what I need on any given day.

Yoga has evolved the relationship I have with myself and in turn has nourished my relationships with loved ones.

Lastly yoga has changed the way I see the menstrual cycle. I now see this time of the month as a miraculous time in which to release what is no longer needed, to honour my body with a more restorative yoga practise, to read inspiring books, to take time to turn within.

ciara_pose1
ciara_pose.jpeg

Do you use any props / gadgets besides your yoga mat when practicing yoga?
I love props! Blocks, bolsters, blankets and eye pillows transform my practise of yin and restorative yoga. There is always a notebook and pen nearby too. I also love candles and essential oils for when I want to give myself a big beautiful yoga hug!

If you were an animal, what animal would you be?
Hard one...I have been called an ostrich before...I'm not sure why...perhaps because in spite of having trained as a dancer I can be super clumsy and heavy on my feet! I would like to think I am more like a wolf mainly because one of my favorite books of all time is 'Women Who Run With The Wolves' by Clarissa Pinkola Estés.

 

Next classes with Ciara
- Tonight, Yin Yoga – ALREADY FULLY BOOKED (next on 11. May)
- SA 22. April, 9.30am, Morning Flow with Yin & Yang Yoga, Herman's Wohnzimmer
- SA 6. May, 9.30am, Morning Flow with Yin & Yang Yoga, Herman's Wohnzimmer

Comment

My definition of Yoga

Comment

My definition of Yoga

What is yoga?

by Laura Stadelmann, currently doing the 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

Life to me is all about balance. Work-Freetime / Responsibilities-Carelessness / Discipline-Fun etc. Whether you're working hard, taking care of a loved one or studying to improve the world, we should never forget to take care of ourselves and sometimes let go of our "should/must/need do's". I want to be myself and do what I love without hesitation or justification. We need to find the perfect balance between "should's" and "want's" .

“Yoga, an ancient but perfect science, deals with the evolution of humanity. This evolution includes all aspects of one's being, from bodily health to self realization. Yoga means union - the union of body with consciousness and consciousness with the soul. Yoga cultivates the ways of maintaining a balanced attitude in day to day life and endows skill in the performance of one's actions.” - B.K.S. Iyengar

Yoga helps me to find my inner peace and calmness. It also gives my body the strength and ability to do things I never dared dreaming of. Yoga to me is so much more than just the asanas. Through Yoga I found the trust in myself, which led me to believe I can achieve anything. It gives me energy and creativity and it helps me, to become the best version of myself. I no longer struggle to find out what I want or how I can do all the "should's" and "want's". Through Yoga I find the balance between these tasks.

Of course my life is not a row of perfect days, rainbows and unicorns. I 've been through rough times and I know some more will come. But with the help of Yoga, I find the strength to handle anything and still be positive. I know that with Yoga I can live a happy, creative and most of all, balanced life! This is what Yoga to me is all about.

Bildquelle: Anatoli Styf/Shutterstock

Bildquelle:

Anatoli Styf/Shutterstock

Comment

The meaning of Yoga

1 Comment

The meaning of Yoga

About the meaning of Yoga

by Franziska Merz, part of the 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

Today yoga is often (mis-)understood as a physical practice, which makes the body stronger and more flexible. In fact, this view on yoga is very superficial. Yoga is a lot more than that - it does not only make your body stronger and more flexible, but also your mind and soul. It helps you find your balance and …

 

«… the yoking of all the powers of body, mind and soul to God; it means the disciplining of the intellect, the mind, the emotions, the will, which that Yoga pre-supposes; it means a poise of the soul which enables one to look at life in all its aspects evenly.»

Mahadev Desai

This unity of body, mind and soul makes you calmer and opens up the ability to gain a broader view on life. The combination of physical practice (asanas, pranayamas, mudras, bandhas etc.) and meditation allows you to be more aware of what is happening not only in your body but also in your mind. To me this is a very precious gift as the perspective on life and the world today often is very one-dimensional. We are totally overloaded with information and lack the ability to focus because we are constantly forced to multitask. Yoga helps to calm the turbulence of thoughts and the restlessness of the body to find a more conscious way of living. And through consciousness eventually also find out who we really are. It can also enable us to find an even better version of ourselves by realizing that we are a part of a whole and that as such, we affect the overall.

From the very beginning my yoga practice to me was a beautiful journey - a journey that made me stronger and gave me energy. I feel more connected and a lot more confident since I started practicing. Not only because my body changed in a very positive way, but also my consciousness. I gained the ability to fully live in the moment. Through yoga, I feel more balanced. I am able to handle stressful situations in a more calm and reflected way. Yoga is a journey that brings me closer to my feelings, my needs, my dreams and finally myself. It helped me to understand what matters to me and to distinguish the important from the unimportant.

Through the lifestyle of yoga, I rediscovered the beauty of real-life discussions while being on a yoga/surf-trip in the jungle of Costa Rica. At first, I was really frustrated not having Wi-Fi because it felt like not being connected to “my” people. But than I realized that having no Wi-Fi was actually the greatest gift of all, as I got to know very interesting people and had the best discussions for the first time in ages (not being interrupted by s.o. saying «oh wait, let me google that.»). Yoga also made me kind of like mornings, although I am absolutely not a morning person. But since I am doing my Surya and prepare a fresh smoothie or Müesli every single morning (on workdays to be precise), I have a morning-routine that I like. And that’s why I also kind of like mornings by now…

All in all, Yoga made me realize that life is about more than a good job, a great home and luxurious holidays. To me it’s more about peace, joy, love, power/health, selflessness and altruism... Because most of all, life is about people and living a conscious/meaningful life. And yes, now you may call me a hippie… ;)

1 Comment

Meine Definition von Yoga

Comment

Meine Definition von Yoga

What is Yoga?

Von Debora Menet, POP UP YOGA Teacher
 

Meine Definition von Yoga:

"Yoga means acting in such a way that all of our attention is directed towards the activity in which we are currently engaged."

Mir gefällt an dieser Definition besonders der Aspekt des Hier und Jetzt. Mein Geist ist von Natur aus etwas unruhig und ich bin in Gedanken immer drei Schritte voraus. Yoga hilft mir, meinen Geist „in meinen Körper zurück zu bringen“ und mich mit mir, meinem Körper und meinem Geist zu verbinden und mich so als Ganzes in Einklang zu bringen. Ich spüre wie ich mich beim Yoga zentrieren und neu kalibrieren kann. Yoga ermöglicht mir im Hier und Jetzt zu sein und mich vollends auf eine Sache zu konzentrieren. Die fliessenden Bewegungen beim Yoga, geführt durch die Atmung, verbinden meinen Körper von Kopf bis Fuss und bringen meine Gedanken, die manchmal wild um mich rumschwirren in eine Ordnung und ermöglichen es mir, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Ich geniesse es, mich während einer geführten Yogastunde nur darauf zu konzentrieren, wo mein linkes Bein als nächstes hin muss und was mein rechter Arm dabei macht und wie sich das Ganze in meinem Körper anfühlt.  Wenn mir das gelingt, bin ich im Hier und Jetzt angekommen.

Yoga off the mat

Auch heute, nach all den Jahren mit Yoga-Erfahrung passiert es mir noch, dass ich zu viele Sachen auf einmal machen will und bei keiner davon richtig fokussiert bin. In solchen Momenten, wenn mal wieder auf dem Herd etwas anbrennt, weil ich gleichzeitig koche, Mails beantworte, Wäsche wasche, telefoniere und die Nachrichten schaue, sage ich mir: wenn ich koche, dann koche ich. Wenn ich telefoniere, dann telefoniere ich, und so weiter. Und sofort merke ich, wie sich meine Gedanken beruhigen, der Stress vergeht und ich konzentriert eine Sache nach der anderen erledigen kann. Das ist für mich „Yoga off the mat“ und eine grosse Hilfestellung, wenn es im Alltag mal wieder etwas hektischer zu und her geht.

Von Debora Menet, POP UP YOGA Teacher

practice with Debora every Thursday evening from 7.30 - 9pm at Hotel Lady's First, Seefeld

Comment

Meine Definition von Yoga

Comment

Meine Definition von Yoga

Meine Definition von Yoga

von Eliane Halter, Teilnehmerin am 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Training 2017

"Everything we do can become Yoga if it is done with awareness. Awareness is the key to discovering all the mysteries of who we truly are. Yoga reveals the luminous intelligence and the beauty that lies within us."

Ich habe die obenstehende Definition von Yoga ausgewählt, weil ich schon öfters über diese Aussage gestolpert bin und sie immer wieder grossen Eindruck auf mich macht. Ich bin überzeugt, dass es eine gute Strategie und ein erstrebenswertes Ziel ist, im Hier und Jetzt wirklich präsent zu sein und jeden Moment wahrzunehmen. Ich habe es mir selbst zum Vorsatz gemacht, mir die Fähigkeit, bewusster zu leben, zu erwerben und unter anderem deshalb beschlossen, mich zur Yogalehrerin ausbilden zu lassen. Unser heutiger Lebensstil verführt uns dazu, mehrere Dinge gleichzeitig zu tun und in Gedanken immer zwei Schritte im Voraus zu leben. Dies hat bei mir in der Vergangenheit dazu geführt, dass ich Hinweise von meinem Körper nicht wahrgenommen und sogar verdrängt und überspielt habe. Indem man seine Achtsamkeit auf den Körper, den Geist und die Gefühle richtet und die gewonnenen Erkenntnisse auf- und ernstnimmt, lernt man sich selbst besser kennen und findet heraus, was einem persönlich die Chance gibt, glücklich und zufrieden zu sein.

Wie ich bereits erwähnt habe, ist es ein Ziel von mir, meine Aufmerksamkeit voll und ganz der jeweiligen Tätigkeit zu widmen, die ich gerade ausübe. Ich beobachte jedoch jeden Tag, wie schwer es mir fällt, mich nicht ablenken zu lassen und mit meinen Gedanken nicht abzuschweifen - sei es am Arbeitsplatz, beim Yoga, beim Lesen oder beim Anhören von Gesprächen. Wie gut es mir gelingt, konzentriert und aufmerksam zu sein, ist sehr unterschiedlich und hängt meines Erachtens nach von der jeweiligen Tagesform ab. Auch denke ich, dass Faktoren wie zum Beispiel die Schlafdauer und das Ausmass der Bewegung einen grossen Einfluss darauf haben. Es ist sicherlich möglich, diese Einflüsse durch gewisse Techniken zu vermindern oder sogar ganz auszuschalten. Beim Yoga gelingt es mir manchmal, durch die Konzentration auf meinen Atem und meine Bewegungen vom Alltagsstress abzuschalten und nicht meinen Gedanken nachzuhängen.

Geschrieben von Eliane Halter im Rahmen des 250h Vinyasa Flow Yoga Teacher Trainings 2017

POP UP YOGA Thema im April: Was ist Yoga?

Comment

Ojas - the secret to bloom

Comment

Ojas - the secret to bloom

Ojas - the vital nectar of life

If we desire perfect health, it’s crucial to eliminate the ama (undigested food, toxic residue) stored in our body and focus on producing ojas, which is the essential life energy. Ojas means “vigor” in Sanskrit and  is the pure and subtle substance that’s extracted from food that has been completely digested. Ojas circulates throughout the tissues and heart, sustaining the physical self, bringing clarity to the mind and balancing the emotions. In short, when the body produces ojas, the highest nectar of life, we feel blissful, balanced and good.

To promote the creation and flow of ojas, we need a good diet focused on pure foods (along with the ahimsa, non-violence, principle of yoga), referred to as “sattvic” (pure and balanced) in Ayurveda. The body can easily digest sattvic food and extract its ojas or prime energy. The most sattvic foods include fresh organic vegetables, almonds, sesame, honey, rice, and fruits. It’s not necessary to eat these foods exclusively — just focus on having them on a regular basis.

Some foods are difficult if not impossible for the body to convert into ojas, including meat, poultry, fish, oily foods, cheese, leftovers, processed food, and items with an excess of sour or salty tastes. Food that has been canned, frozen, or reheated won’t produce as much ojas as freshly prepared meals – they are lacking prana. In addition, consuming alcohol and smoking cigarettes destroys ojas.

So what is it gonna be this weekend? Ojas enhancing foods and drinks? Why not give it a try and see how you feel…

Autor: Deddou Burkhard - founder & yoga teacher of UP YOGA

Comment