Meet our POP UP YOGA teacher Debora

by Debora Menet, teaching POP UP YOGA on Thursday 7.30 - 9pm

Was bedeutet Yoga für dich?
Yoga bedeutet für mich, meine Aufmerksamkeit voll und ganz auf eine Sache zu richten und mich auf den Moment, das Hier und Jetzt zu fokussieren. Für einen Moment den hektischen Alltag anzuhalten und mich aus der Routine von all den Sachen, die ich machen muss, herauszunehmen und mich mit Hilfe der Atmung oder Asanas wieder zu erden und neue Energie zu tanken, das ist Yoga für mich.

Ich geniesse es, mich während einer geführten Yogastunde nur darauf zu konzentrieren, wo mein linkes Bein als nächstes hin muss und was mein rechter Arm dabei macht und wie sich das Ganze in meinem Körper anfühlt.  Wenn mir das gelingt, bin ich im Hier und Jetzt angekommen.

Was hast du schon Unglaubliches während dem Unterrichten erlebt?
Ich erinnere mich noch sehr gut an meine erste Yogastunde bei POP UP YOGA. Ich war sehr nervös obwohl ich die Stunde gut vorbereitet hatte und auch nicht zum ersten Mal unterrichtete. Mit Deddou hatte ich im Vorfeld besprochen, dass ich meine Stunden auf Deutsch mache. Und dann sprachen zwei Drittel der Teilnehmerinnen an diesem Abend kein Deutsch. Im ersten Moment habe ich gedacht, dass ich die Stunde nie im Leben machen kann, da mir spontan nicht alle Ausdrücke auf Englisch einfallen würden. Und dann habe ich ein paar Mal tief durchgeatmet und angefangen auf Englisch zu unterrichten. Und erstaunlicherweise ist es trotz Nervosität ganz gut gelaufen und wenn ich mal den Namen einer Pose auf Englisch nicht wusste, haben mir die Teilnehmerinnen weitergeholfen. Es war im Nachhinein betrachtet ein gelungener Auftakt für meine Yogalehrer-Tätigkeit bei POP UP YOGA und ich bin froh, dass ich gleich zu Beginn diese Herausforderung zu meistern hatte.

debora_pose

Welche Pose hat die dich lange Mühe gekostet?
Ich übe immer noch an den Armbalances. Seit ich einmal gefallen bin, fehlt mir das Vertrauen in meine Balance und Kraft.

Wie hat Yoga deinen Alltag verändert, also wie praktizierst du Yoga im Alltag?
Auch heute, nach all den Jahren mit Yoga-Erfahrung passiert es mir noch, dass ich zu viele Sachen auf einmal machen will und bei keiner davon richtig fokussiert bin. In solchen Momenten, wenn mal wieder auf dem Herd etwas anbrennt, weil ich gleichzeitig koche, Mails beantworte, Wäsche wasche, telefoniere und die Nachrichten schaue, sage ich mir: wenn ich koche, dann koche ich. Wenn ich telefoniere, dann telefoniere ich, und so weiter. Und sofort merke ich, wie sich meine Gedanken beruhigen, der Stress vergeht und ich konzentriert eine Sache nach der anderen erledigen kann. Das ist für mich „Yoga off the mat“ und eine grosse Hilfestellung, wenn es im Alltag mal wieder etwas hektischer zu und her geht.

Brauchst du neben deiner Yogamatte noch andere Gadgets / Props in deiner eigenen Yogapraxis?
Zuhause setze ich manchmal Blöcke und Straps ein, um tiefer in die Posen und Stretches zu kommen. Seit kurzem habe ich ein FeetUp, ein super Hilfsmittel um schonend Kopfstand und andere Umkehrhaltungen zu üben.

Im Tierreich: was wärst du für ein Tier?
Ich wäre gerne ein Adler, der ruhig und kraftvoll durch die Luft schwebt und alles aus einer gewissen Distanz genau beobachtet.

Nächste Stunden mit Debora
- DO 4. Mai, 19.30 Uhr, Yoga Flow im LADY's FIRST design hotel
- SA 13. Mai, 9.30 Uhr, Yoga Flow im Herman's Wohnzimmer
- DO 18. Mai, 19.30 Uhr, Yoga Flow im LADY's FIRST design hotel

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